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Die
Sammlung umfaßt mehr als 1300 Einzelstücke und zeigt
die über
100 Jahre währende Entwicklungsgeschichte
der Schreibmaschine, mit der reichen Fülle konstruktiver Ideen
seit deren Erfindung im Jahre 1864. Sie erstreckt sich bis in
die 80er
Jahre des 20. Jahrhunderts, als mit dem Siegeszug des Computers das
Zeitalter der meachanischen Schreibmaschine zu Ende ging. Das
Tastenfeld
allerdings (nach DIN 2137) hat der Computer mit seiner nunmehr altehrwürdigen
Vorgängerin gemeinsam. |
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Erdgeschoss Durch den großzügig und gefällig gestalteten Eingangsbereich betreten wir das Erdgeschoss. Marmor und Glas geben den Räumlichkeiten eine feierliche und elegante Note. Zuerst betreten wir das Innere des Kubus, um uns auf die Erlebniswelt der Kultur der Schrift zu konzentrieren. Wir bewundern ausgewählte Beispiele von Schriftzeichen der alten Kulturvölker des Altertums: Keilschrift, Hieroglyphen usw. bis hin zur GutenbergBibel. Im Diorama mit dem Bastler und Tüftler Peter Mitterhofer sehen wir den Schreibmaschinenpionier in seiner Werkstatt im Jahre 1864 mit seinem ersten Modell. Im nächsten Diorama sehen wir den Amerikaner Christopher Latham Sholes mit seiner Tochter Lilly an der Schreibmaschine im Jahre 1874. Nun wird die Frühgeschichte der handwerklich und fabrikmäßig hergestellten Schreibmaschinen von 1874 1900 gezeigt. Wir bewundern eine stattliche Anzahl von seltenen Raritäten und einmaligen Glanzstücken. |
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1. Obergeschoss Wir stehen nun vor der "Militärvitrine", in der verschiedene Militärschreibmaschinen mit Geheimschrift aus der Zeit des 2. Weltkrieges gezeigt werden. In der FremdsprachenVitrine werden Schreibmaschinen mit chinesischen, japanischen, kyrillischen, arabischen, koreanischen, singhalesischen und thailändischen Schriftzeichen präsentiert. Es folgen nun Vitrinen mit Notenschreibmaschinen und eine stattliche Anzahl von seltenen und oft exotisch wirkenden Zeigerschreibmaschinen und Schreibgeräten. Als Nächstes werden die Vitrinen mit den "Familien" gezeigt: "Mignon", "Adler", "Blickensderfer", "Hammond", "Oliver" und andere eigenwillige Konstruktionen. Hier ist auch die berühmte Schreibkugel "Malling Hansen" zu finden. Sie gilt als die wertvollste Schreibmaschine aller Zeiten und ist der Star des Museums. |
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2. Obergeschoss Wir bewundern hier eine Großzahl von Reiseschreibmaschinen, u. a. eine vollständig vergoldete Princess 300 und eine Royal Gold. Zu den Ausstellungsstücken gehört auch eine reiche Auswahl von Standard - Schreibmaschinen, Schreibbuchungsmaschinen, elektrisch angetriebene Schreibmaschinen sowie ein Phonograph (Tonaufnahmegerät), eine Sprechmaschine mit Walzen, die vom amerikanischen Erfindergenie Thomas Alva Edison im Jahre 1878 konstruiert wurde. Besonders beachtenswert ist die IBM72, die im Jahre 1962 nach siebenjähriger Entwicklungszeit auf den Markt gebracht wurde. Mit dieser erfolgreichen Schreibmaschine, die mit einem Kugelkopf als Typenträger ausgerüstet ist, neigt sich die Geschichte der mechanischen Schreibmaschine ihrem Ende zu; wir stehen an der Schwelle des ComputerZeitalters. |
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Galerie: Hier werden Stenografiermaschinen, die vielfach von Gerichtsschreibern verwendet wurden, und eine Auswahl seltener Blindenschreibmaschinen gezeigt. In der Langvitrine wird eine reichhaltige Sammlung von Kinderschreibmaschinen aller Größen und Farben aus der Zeit von 1901 bis 1998 präsentiert, u. a. "My first Office", "La mia prima Olivetti", "Barbie" und "Mickey Mouse". |
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Öffnungszeiten April
- Oktober November
- März Sonderführungen Führungen für Gruppen das ganze Jahr über
gegen Voranmeldung
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